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Aktuelles

4. September 2009 | Statistische Woche 2009 zum Thema "Wählen und Nichtwählen"

"Wählen und Nichtwählen" Thema auf der Statistischen Woche 2009 in Wuppertal

"Wählen und Nichtwählen" lautet das Thema des Verbandes Deutscher Städtestatistiker für die diesjährige Statistische Woche, die vom 5. bis 8. Oktober in Wuppertal in der Bergischen Universität stattfindet.

Am Eröffnungstag widmen sich Vertreter von Parteien, Wahlmanagement, Wahl-, aber auch Stadtforschung sowie Medien in einer Podiumsdiskussion der Thematik "Wahlkampf zwischen Information, Markenführung und politischer Programmatik".

Neben aktuellen Analysen der Bundestagswahl und der Entwicklung von Parteipräferenzen im Wahlkampfverlauf werden Praxisberichte zur Hochrechnung, Repräsentativen Wahlstatistik, Wählerwanderung und zu Wahlnachbefragungen vorgestellt. Besonderes Augenmerk richtet sich auf die Zusammenhangsanalyse kleinräumiger sozioökonomischer Daten, empirischer Befunde und dem Nichtwahlverhalten. Einschätzungen zu den mittel- bis langfristigen Auswirkungen von Migration und Demographischem Wandel auf das Wahlverhalten sowie die Vorstellung der GLES runden die Tagung ab.

Dem Tagungsflyer (PDF) können Sie das gesamte Programm des VDSt entnehmen.

Die Tagungsgebühr beträgt für 140,- Euro (Mitglieder einer der Statistischen Gesellschaften: 120,- Euro).

Online-Abmeldung über: http://www.conftool.com/statistische-woche-2009/
oder per Mail an die Tagungsorganisation: christiane.merfert@bielefeld.de

Informationen zur Tagung:

  • Flyer zur Statistischen Woche (PDF)
  • VDSt aktuell Nr. 7/2009 (PDF)

5. Mai 2009 | Neues Vorwahl-Online-Tracking geht erstmals ins Feld

Mit Unterstützung der GESIS ist es gelungen, die im Rahmen des GLES-Projektes durchgeführte Wahlstudie 2009 durch eine zusätzliche Vorwahlkomponente anzureichern, die es ermöglicht, die Entwicklung wahlrelevanter Einstellungen der Wähler nicht nur während der letzten "heißen" Wochen vor der Wahl, sondern schon in den Monaten zuvor zu beobachten, in denen der Wahlkampf allmählich auf Touren kommt und mehrere andere Wahlen eventuell weitere Dynamik erzeugen. Sie hat die Form monatlicher Online-Querschnittsbefragungen. Nun ist die erste Erhebung dieses zusätzlichen Vorwahl-Online-Trackings gestartet. Neben einem festen Kern von Fragen, die in jeder Erhebung gestellt werden, beinhaltet die nun gestartete erste Tracking-Welle auch Fragen zur Bundespräsidentenwahl am 23. Mai. Die folgenden Erhebungen werden sich unter anderem der Europawahl am 7. Juni und den Landtagswahlen in drei Bundesländern am 30. August widmen. Die Daten werden jeweils so rasch wie möglich an dieser Stelle zum Download für alle interessierten Sozialwissenschaftler bereitgestellt.

23. März 2009 | Call for Questions zur German Longitudinal Election Study (GLES) eröffnet

Das Präsidium der Deutschen Gesellschaft für Wahlforschung (DGfW) lädt interessierte Sozialwissenschaftlerinnen und Sozialwissenschaftler ein, sich mit Instrumenten-Vorschlägen an der Gestaltung der German Longitudinal Election Study (GLES) zu beteiligen.

Die GLES ist ein von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) im Rahmen ihres Langfristprogramms für Sozial- und Geisteswissenschaften gefördertes Projekt mit dem Ziel, für die nächsten drei Bundestagswahlen (2009, 2013, 2017) zu beobachten und zu analysieren, wie die deutschen Wähler auf neue komplexe Konstellationen elektoraler Politik reagieren. Aktuell uneingeschränkt gesichert ist die Realisierung der ersten Projektphase, die der umfassenden Analyse der Bundestagswahl 2009 gewidmet ist.

Ein Grundprinzip dieses Projekts ist die Offenheit für Ideen und Anregungen aus der wissenschaftlichen Gemeinschaft. Das Präsidium der DGfW lädt daher interessierte Sozialwissenschaftlerinnen und Sozialwissenschaftler ein, an der Gestaltung der GLES mitzuwirken. Vorschläge zu Instrumenten können bis zum 16. April 2009 eingereicht werden. Nähere Informationen zum Call for Questions erhalten Sie hier.

22. Dezember 2008 | German Longitudinal Election Study GLES bewilligt

Soeben hat die Deutsche Forschungsgemeinschaft im Rahmen ihrer Langfristförderung die German Longitudinal Election Study GLES bewilligt. Hervorgegangen aus einer Initiative der Deutschen Gesellschaft für Wahlforschung (DGfW) wird dieses Projekt zunächst die Bundestagswahl 2009 und dann darüber hinaus auch die Bundestagswahlen 2013 und 2017 intensiv untersuchen. Antragsteller waren die Mitglieder des DGfW-Vorstandes Hans Rattinger, Sigrid Roßteutscher, Rüdiger Schmitt-Beck und Bernhard Weßels, entwickelt wurde das Projekt in intensiver Konsultation mit dem Präsidium der DGfW. Die Studie schließt zwei Komponenten ein, die im Rahmen des 2007 durchgeführten Calls for Modules entwickelt wurden.

Bei der Bundestagswahl 2005 kulminierten Prozesse der Veränderung, die den wahlpolitischen Prozess in Deutschland tiefgreifend verändert haben. Sie betreffen sowohl die Wähler, als auch die Parteien und ihre Kandidaten sowie deren Wahlkampfführung und nicht zuletzt die Massenmedien. Zusammen genommen haben sie zu einem beträchtlichen Anwachsen der Fluidität des elektoralen Prozesses mit potenziell weitreichenden Konsequenzen für die repräsentative Demokratie in Deutschland geführt. Mit Blick auf die Bundestagswahlen 2009, 2013 und 2017 will die GLES untersuchen, wie die heutige mobile Wählerschaft auf die Herausforderungen dieser neuen, sehr komplexen Konstellation elektoraler Politik reagiert.

Als bislang ambitioniertestes Forschungsprogramm der deutschen Wahlforschung wird das Projekt eine umfassende, komplexe und integrierte Datenbasis generieren und analysieren. Es versteht sich als wichtiger Beitrag zur Verbesserung der Infrastruktur hochqualitativer Programme sozialwissenschaftlicher Datenerhebung in Deutschland. Alle Daten werden als öffentliches Gut behandelt und interessierten Sozialwissenschaftlern unverzüglich zugänglich gemacht. Damit werden die Arbeitsmöglichkeiten der akademischen Wahlforschung in Deutschland auf eine völlig neue Grundlage gestellt. Vorstand und Präsidium der DGfW hoffen auf möglichst rasche, intensive und vielfältige Nutzung der durch das Projekt generierten Daten.

Genauere Informationen zur GLES finden Sie hier.

4. November 2008 | Gesis unterstützt Deutsche Wahlstudie

Die aktuellen Arbeiten der DGfW verfolgen das Ziel, zur Bundestagswahl 2009 die erste Erhebungswelle einer von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderten, umfassenden und langfristig angelegten Wahlstudie zu realisieren. Ein entsprechender Antrag befindet sich aktuell im Gutachterverfahren der DFG. Parallel hierzu soll bei GESIS eine Infrastruktur aufgebaut werden, um diese Studie dauerhaft organisatorisch und methodisch an GESIS anzubinden. GESIS soll die inhaltlich und im Gesamtdesign von den DFG-Antragstellern (den Mitgliedern des DGfW-Vorstandes Prof. Dr. Hans Rattinger, Prof. Dr. Sigrid Roßteutscher, Prof. Dr. Rüdiger Schmitt-Beck, PD Dr. Bernhard Weßels) verantwortete, unter Rückkopplung mit Präsidium und Mitgliedern der DGfW konzipierte Wahlstudie auf der operativen Ebene in allen Studienteilen und Projektphasen durch methodische Beratung sowie technische, methodische und infrastrukturelle Serviceleistungen betreuen. Hierfür stellt GESIS die notwendigen personellen und sachlichen Ressourcen bereit.

17. September 2007 | Call für Modulvorschläge für die Deutsche Wahlstudie 2009

Die DGfW lädt Wissenchaftlerinnen und Wissenschaftler ein, zusätzliche Projektmodule für die geplante Wahlstudie 2009 vorzuschlagen. Es besteht auch die Möglichkeit, für eines der bereits als mögliche Module im Rahmen der DGfW diskutierten Themen die inhaltliche Verantwortung und Gestaltung zu übernehmen. Die DGfW bittet um Vorschläge in elektronischer Form bis zum 15. Oktober 2007.

(Weitere Informationen (PDF, 26 KB))

20. August 2007

Befürwortung der Einführung einer nationalen Wahlstudie durch den Rat für Sozial- und Wirtschaftsdaten (RatSWD) beim Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF).